Unterversicherung vermeiden: So sind Sie im Schadensfall optimal geschützt
Eine der größten Fallen bei der Inhaltsversicherung ist die Unterversicherung. Dabei ist die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt, sodass die Versicherung im Schadensfall nicht den vollen Wert ersetzt. Das kann zu erheblichen finanziellen Nachteilen führen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Unterversicherung vermeiden und Ihren Hausrat richtig absichern.
Was bedeutet Unterversicherung?
Unterversicherung liegt vor, wenn die vereinbarte Versicherungssumme niedriger ist als der tatsächliche Wert des versicherten Hausrats. Im Schadensfall zahlt die Versicherung dann nur anteilig, entsprechend dem Verhältnis von Versicherungssumme zu tatsächlichem Wert.
Beispiel:
Wert des Hausrats: 50.000 Euro
Versicherungssumme: 30.000 Euro
Schaden: 10.000 Euro
Auszahlung der Versicherung: (30.000 / 50.000) × 10.000 = 6.000 Euro
Sie tragen also 4.000 Euro selbst.
Wie entsteht Unterversicherung?
- Falsche oder zu niedrige Schätzung des Hausratwerts
- Wertsteigerungen durch Neuanschaffungen werden nicht gemeldet
- Keine regelmäßige Anpassung der Versicherungssumme
Wie kann man Unterversicherung vermeiden?
- Inventarliste erstellen: Erfassen Sie alle Gegenstände mit Wertangaben.
- Neuwert ermitteln: Schätzen Sie den Neuwert realistisch ein.
- Regelmäßige Aktualisierung: Passen Sie die Versicherungssumme an, wenn Sie neue wertvolle Gegenstände anschaffen.
- Online-Rechner nutzen: Viele Versicherer bieten Tools zur genauen Berechnung an.
- Beratung in Anspruch nehmen: Lassen Sie sich von einem Experten helfen.
Was tun bei Unterversicherung?
Wenn Sie eine Unterversicherung vermuten, sollten Sie Ihre Police überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Im Schadensfall kann eine Unterversicherung zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.
Fazit
Eine ausreichende Versicherungssumme ist entscheidend für den optimalen Schutz Ihres Hausrats. Vermeiden Sie Unterversicherung durch sorgfältige Bewertung und regelmäßige Anpassung Ihrer Inhaltsversicherung.

